Alte Feuerwache Kromsdorf e.V.
Sommerfest 2012:
20./21. Juli 2012
Hier der Vorabflyer. Der richtige kommt später.

Sommerfest 2011:
vom 28.—31. Juli

Donnerstag: Ankommen, Warmduschen, Vorglühen
Freitag: 19:00 Uhr Sunfish, 21:00 Uhr Live Impro OpenStage, 24:00 Uhr Yanone und Signore Sereno
Samstag: 21:00Uhr Hasenscheisse, 23:00Uhr Dr. Umwuchts Tanzpalast, 1:00 Uhr Elektrosax, 3:00 Uhr Audiosyndrom
Sonntag: Afterparty
Vokü und Bar sind konsequent offen, Eintritt wie immer frei!
Workshops:
Yoga: Sa 15:30 Uhr und 19:00 Uhr
Open Design City: Sa und So
Tango: Sa und So jeweils 14:00 Uhr
Improtanz
Clownerie: Sa und So
Akrobatik: Fr, Sa, So
Siebdruck: Fr, Sa, So
Dank geht an das Studentenwerk Thüringen, den StuKo der Bauhaus-Universität Weimar und Freu Wörpel vom Ordnungsamt Pfiffelbach. Und an unsre Muttis.
Die "Alte Feuerwache" in Kromsdorf ist ein studentisches Wohnprojekt in Thüringen, 5 Kilometer von Weimar entfernt (ehemals Kultur-Wohnen-Vreiraum/ kwvreiraum e.V.).
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SteamPunk - Party
Erst wenn der SteamPunk den SteamPunk verweigert, ist der SteamPunk der echte SteamPunk!
Wertes Auditorium hiermit sind Sie geladen sich dem Thema entsprechend und mit Ideen ausgestattet im obrig erwaehnten Etablisment einzufinden. Fuer den Gaumen ist gesorgt - ein Kleinod der Kunst wird auch feilgeboten.
Dear Mistresse and Misters,
you`re invited to the gorgeous evening of fatality. Freaks and nonworking machines. Bar included costumes are welcome.
Freule Dames en nobele Heren,
bij deze bent U uitgenodigd voor deze feestelijke gebeurtenis met de nodige versnaperingen, rariteiten en bezienswaardigheden.
De bar is open, kostuums en zelf gecreëerde of gemaakte snuisterijen, bezienswaardigheden of optredens zijn welkom!


Türkisches Kino in der Feuerwache, vom 30.8. bis 16.9. 2010
Türkisches Leben aus türkischer Sicht
Nur wenige Deutsche könnten wohl einen türkischen Filmregisseur nennen, der nicht in Deutschland aufgewachsen ist. Um das zu ändern, besteht zwischen dem 30. August und 16. September 2010 in der Alten Feuerwache Kromsdorf, Dorfstraße 61, Gelegenheit, eine Auswahl an türkischen Filmen der letzten zehn Jahre kennenzulernen. Türkisches Leben aus türkischer Sicht wird von sechs repräsentativen Regisseuren in einem jeweils sehr individuellen Stil und in origineller filmischer Sprache erzählt. Eintritt frei.
30.8.-16.9.2010
Montag, Dienstag und Donnerstag Beginn jeweils 20 Uhr

Alles zum diesjährigen Sommerfest gibt es hier!
Sommerkino Mon Amour:
Jeden Donnerstag Abend gibt es cinematographische Delikatessen und gut gereifte Raritäten - ab dem 24. Juni

Wir veranstalten jedes Jahr ein Sommerfest, mehrere Workshops, und bieten Interessierten Raum und Unterstützung für die Umsetzung ihrer künstlerischen und kulturellen Ideen. Hierfür haben wir im Laufe der Jahre verschiedene Werkstätten eingerichtet (Holzwerkstatt, Töpferei, seit kurzem eine Glasbläserei, Fotolabor etc.) und stellen Raum für Ateliers und Projekte zur Verfügung.
Einblicke:
Wir trinken ganz viel, kochen viel, schlafen viel, laufen ganz viel die Treppen hinauf und wieder hinunter, und machen überhaupt Vieles ganz viel, weil wir ganz viele sind. Im Moment so um die sechzehn Erwachsene, glaube ich, und Kinder. In der Woche eins, am Wochenende meist drei. Dazu drei Hunde, zwei Katzen und unzählige Spinnen, und ein Pferd und ein Esel. Wir stammen aus den unterschiedlichsten Elternhäusern, Bildungsniveaus, Ländern und Bundesländern. Wir sind Arbeitslose, Auszubildende, Studenten, Werktätige. Amerikaner, Spanier, Deutsche. Musiker, Glasbläser, Töpfer, Grafiker, Produktgestalter, Philosophen, Lebenskünstler, Programmierer, Baustoffkundler, Ergotherapeuten, Feuerschlucker, Übersetzer. Wir sind Bayern, Franken, Sachsen, Fischköppe. Aber im Moment sind wir alle Thüringer. Wir sind eine Kommune, und doch nur eine WG. Eine Land-WG.
Wir gehen die unterschiedlichsten Wege. Manche von uns werden zu Superstars werden und im Rampenlicht stehen. Manche tun es schon. Manche gehen ihrer erkläglichen Tätigkeit nach. Das geschieht alles ohne Eitelkeit, denn jeder wird gleich angesehen. Jeder geht einer anderen Tätigkeit nach, oft in einem Umfang und Ausdauer, dass ein paar die anderen manchmal Tage und Wochen lang nicht zu Gesicht bekommen. In dieser Zeit wird die Welt erklärt oder verstanden, Applaus geerntet und Preise gewonnen, oder einfach nur Geld verdient.
Wir sind zwischen Anfang zwanzig und Mitte dreißig. Wir hassen und lieben, streiten und und vertragen uns. Wir gehen uns aus dem Weg und kommen wieder zusammen. Wir tragen Verantwortung für unser Gegenüber und unsere Behausung, und kümmern uns um sie, mehr, als Studenten das tun. Und wir sind gemeinsam auf der Suche. Nach dem Sinn des Lebens, Geld, Erfüllung, Heimat, oder dem Handfeger. Die meisten sind auf der Suche nach dem Lebenspartner. Manchmal finden sie ihn unter den Mitbewohnern, manchmal verlieren sie ihn auch wieder. Dann verliert die Gemeinschaft meist auch eins ihrer Mitglieder.
Was uns eint ist der Wunsch, diese eigenen Wege zusammen zu gehen. Abseits von der Geschwindigkeit der Großstadt, oder sogar der Einfalt der Kleinstadt, im kuscheligen Nest am Rande eines großen Parks auf dem Dorf. Dabei sind wir Kosmopoliten wie sie im Buche stehen. Barcelona, London, Paris, Amman, New York, Hamburg, Berlin; uns gehört das Land und die Welt. Ein jeder von uns nutzt die Gemeinschaft dabei als Basisstation für seine Unternehmungen, als zuverlässigen Rückhalt, auch Rückzugsort. Zu wissen, dass welcher Wind auch immer einem draußen in der Welt ins Gesicht weht und manchmal umweht, zu Hause die Gemeinschaft auf einen wartet und notfalls auffängt, gibt nicht selten die Kraft und den Mut, nach den Sternen zu greifen.
Wir wohnen unterschiedlich lange in dieser Gemeinschaft: Viele Jahre oder wenige Wochen. Ein paar von uns werden wohl für immer hier wohnen, scheint es. Andere wissen nicht, wann es sie wohin als Nächstes verschlägt. Aber eins steht jetzt schon fest: Wir lieben diese Gemeinschaft und ihre Mitglieder und werden diesen Lebensabschnitt niemals vergessen.
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